1. Den persönlichen Bedarf ermitteln
- bei einer einseitigen oder eingeschränkten Ernährung;
- in Phasen erhöhter körperlicher oder beruflicher Belastung;
- bei unausgewogenen Ernährungsgewohnheiten;
- in bestimmten Lebensphasen, in denen sich der Bedarf an Nährstoffen verändern kann.
2. Die Zusammensetzung sorgfältig prüfen
- die verwendeten Wirkstoffformen (zum Beispiel Magnesiumcitrat oder Magnesiumoxid);
- die Menge der einzelnen Inhaltsstoffe pro empfohlener Tagesportion;
- enthaltene Zusatzstoffe wie Farb- oder Aromastoffe sowie Füllstoffe;
- eine vollständige Deklaration ohne unklare Sammelbezeichnungen oder nicht näher beschriebene Mischungen.
3. Auf die Dosierung achten
- ob die angegebene Menge zur empfohlenen Tagesportion passt;
- ob ungewöhnlich hohe Dosierungen nachvollziehbar angegeben sind;
- ob sich die empfohlene Einnahme problemlos in den Alltag integrieren lässt.
4. Herkunft und Qualität der Rohstoffe berücksichtigen
- Herstellungsland;
- Qualitätsstandards wie beispielsweise GMP;
- Herkunft und Nachvollziehbarkeit der eingesetzten Rohstoffe;
- Informationen über den Hersteller.
5. Die passende Darreichungsform wählen
- Kapseln;
- Tabletten;
- Pulver;
- flüssige Konzentrate;
- Sachets.
6. Werbeaussagen kritisch bewerten
- Versprechen eines schnellen Ergebnisses;
- Aussagen über die Behandlung oder Vorbeugung von Krankheiten;
- Behauptungen wie „einzigartig“ oder „ohne vergleichbare Alternativen“;
- stark emotional formulierten Werbebotschaften.
7. Auf die Einhaltung europäischer Vorschriften achten
- die Einhaltung lebensmittelrechtlicher Sicherheitsvorgaben;
- eine vollständige und korrekte Kennzeichnung;
- nachvollziehbare Herstellerangaben;
- die Einhaltung der geltenden Vorschriften zu gesundheitsbezogenen Angaben (Health Claims).
8. Individuelle Voraussetzungen berücksichtigen
- mögliche individuelle Empfindlichkeiten gegenüber einzelnen Inhaltsstoffen;
- bekannte Allergien oder Unverträglichkeiten;
- bestehende chronische Erkrankungen – in diesem Fall empfiehlt sich eine Rücksprache mit einer medizinischen Fachperson;
- die gleichzeitige Verwendung anderer Nahrungsergänzungsmittel oder Lebensmittel.
